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Akademie 2. Lebenshälfte
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Jacobstraße 12
14776 Brandenburg an der Havel
Telefon: 03381 410088
E-Mail: aka-brandenburg@lebenshaelfte.de

Aktuelles

9. Februar 2018

Politik konkret - OB-Kandidaten stellen sich vor

Die Akademie 2. Lebensh├Ąlfte hatte f├╝r den 5. Februar zwischen 10:00 und 13:00 Uhr die beiden Oberb├╝rgermeisterkandidaten und die B├╝rger der Stadt in ihre R├Ąume im Haus der Begegnung in der Jacobstra├če 12, 14776 Brandenburg an der Havel, eingeladen.


Es sollte damit f├╝r B├╝rger die Gelegenheit geschaffen werden, beide Kandidaten im Gespr├Ąch kennen zu lernen und deren Pl├Ąne und Ziele im Zusammenhang mit den spezifischen Seniorenthemen zu diskutieren.


F├╝r die Moderation der Veranstaltung konnten wir Herrn Wolfgang Hartmann aus Potsdam gewinnen.


Die Versammlungsleitung ├╝bernahm der Seniorenbeirat der Stadt Brandenburg, der Kooperationspartner f├╝r diese Veranstaltung war.


Nachdem sich beide Kandidaten vorgestellt hatten, entspann sich eine lebhafte Diskussion. Die anwesenden B├╝rger interessierten sich f├╝r die Anbindung der Eigenen Scholle nach Brandenburg, die jetzt durch eine Schranke unterbrochen ist und zu langen Wartezeiten bei Fahrten in die Stadt f├╝hrt.

W├Ąhrend Herr Scheller (CDU) f├╝r eine Notl├Âsung pl├Ądierte, meinte Herr van Lessen (parteilos), dass es vielleicht besser sei, etwas l├Ąnger zu warten und dann N├Ągel mit K├Âpfen zu machen.


Die Sauberkeit der Stra├čen und die Beseitigung der immer wieder auftauchenden Graffitis wurden ebenso angefragt wie eine Art B├╝rgerwehr, um in dunklen Seitenstra├čen zu patrouillieren und den B├╝rgern Sicherheit zu geben.

Bei letzterem Thema waren sich beide Kandidaten darin einig, dass der Staat die Aufgabe h├Ątte, die Sicherheit der B├╝rger zu garantieren. Auch in der Landesregierung sei das Thema. Es sei eingesehen worden, dass die Sparma├čnahmen bei der Polizei nicht zur Sicherheit der B├╝rger beitrugen.


Auch ├╝ber die Ampelregelung am Neustadt Markt wurde gesprochen. Die Gr├╝nphase sei zu kurz, so dass es nicht m├Âglich ist, ohne Zwischenhalt vor oder nach den Stra├čenbahnschienen die Stra├če zu ├╝berqueren.

Herr Scheller versprach, das durch Augenschein zu ├╝berpr├╝fen.


Ein B├╝rger fragte, ob der Herr Scheller tats├Ąchlich die Absicht habe, auf dem Neust├Ądtischen Markt unterirdisch ein Parkhaus zu bauen. Darauf ging Herr Scheller nicht explizit ein, w├Ąhrend Herr van Lessen meinte, er sei sehr f├╝r ein Parkhaus ÔÇô am Bahnhof. Da sei es sehr n├Âtig, denn die Parkpl├Ątze f├╝r die Pendler seien v├Âllig unzureichend und unbefestigt. Am Neust├Ądtischen Markt w├╝rde das bestehende v├Âllig ausreichen, denn es ist nie voll besetzt.


Auch die ├ľPNV war ein Thema. Insbesondere f├╝r die Zeit nach 20:00 Uhr. Die Nachtbusse, die nur einmal in der Stunde fuhren w├Ąren unzureichend. Denn Veranstaltungen in der Stadt enden nicht immer zu den Abfahrtzeiten der Nachtbusse. Darauf gab es keine eindeutige Antwort der beiden Kandidaten. Herr van Lessen meinte aber, dass es durchaus Bedarf am Ausbau des ├ľPNV-Netzes g├Ąbe. Auch was die Anbindung Kirchm├Âsers und Plaues an die Stadt betr├Ąfe. Dabei denke er jedoch auch an eine h├Âhere Taktung der Z├╝ge nach Berlin und Kirchm├Âser.


Insgesamt war es eine gelungene, lebhafte und runde Veranstaltung, die mit einem kleinen Buffet abgeschlossen wurde.