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11. Januar 2018

Die Bilder im Kopf – Fotoausstellung in Stahnsdorf

Zum Nachdenken und zur Diskussion über eigene Vorstellungen und „die Bilder im Kopf“ lädt im Januar eine Fotoausstellung „Was heißt schon alt?“ in das Stahnsdorfer Gemeindezentrum ein. In die Region geholt hat die Wanderausstellung des Bundesfamilienministeriums die Akademie 2. Lebenshälfte. Bereits bei der Eröffnung am 10. Januar wurde klar, dass es sich hier um ein brisantes Thema handelt. Auch die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf sind zu Orten langen Lebens geworden. Viele der heute 50-Jährigen haben ihr halbes Leben noch vor sich. Wie damit umgehen? Die Frage betrifft jeden einzelnen, aber auch die Gemeinschaft.

„Der Gedanke an den 60., 70. oder 80. Geburtstag ist oft mit Unsicherheit, Angst oder sogar Horror verbunden, nur selten aber mit Vorfreude, wie es beim 30. der Fall ist“, eröffnete Ingrid Witzsche von der Akademie Zweite Lebenshälfte (Leiterin Geschäftsbereich Süd) am Mittwoch die Ausstellung „Es gibt verschiedene Vorstellungen vom Alter – und die Vielfalt nimmt immer mehr zu“, betonte sie und gab auch konkrete Denkanstöße: „Welche Menschen stecken dahinter und wie kann man Diskriminierungen abbauen?“

Bürgermeister Bernd Albers, freute sich über die öffentliche Sensibilisierung dieses Themas und dass die Ausstellung nach Stahnsdorf geholt werden konnte. „Wir zeigen so, dass wir uns damit beschäftigen“, betonte er. „Wir in der Gemeinde sind nicht dem Jugendwahn erlegen – wir schätzen die Erfahrungen Älterer auch in der Verwaltung“, erklärte er.

Die interessante Ausstellung, der wir ein breites Publikum wünschen, ist noch bis 26. Januar während der Öffnungszeiten des Stahnsdorfer Gemeindezentrums in der Annastraße zu besichtigen.

 

Dieses Projekt ist aus einer Beschäftigungsmaßnahme enstanden und wird jetzt an drei Standorten von den Kommunen Eberswalde, Potsdam, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow gefördert.