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12. Juli 2020

Netzwerktreffen vom 10. Juni 2020

Vor ein paar Monaten h√§tten wir uns das noch nicht vorstellen k√∂nnen: ein Treffen ganz digital, ohne herzliche Umarmung und ohne Plausch in der Kaffeeecke. Doch wir wollten das Treffen dieses Jahr auch nicht ausfallen lassen. So verlegten wir kurzerhand unsere Zusammenkunft ‚Äď Corona geschuldet -   in den digitalen Raum. Das war nicht f√ľr alle so einfach. Das Fl√§chenland Brandenburg ist bekannt f√ľr seine schlechten Internetleistungen und einige Teilnehmer verf√ľgten nicht √ľber die n√∂tige Technik.

Dass es letztendlich so gut funktioniert hat, ist auch der Disziplin und Geduld der Teilnehmer*Innen zu verdanken. Dass wir uns auf diesem Wege getroffen haben, hatte auch seine Vorteile. Es entfielen z. B. weite Fahrtwege

Kleine Gruppen haben sich dennoch getroffen und die Veranstaltung √ľber Beamer verfolgt. So konnten auch Teilnehmer*innen dabei sein, die nicht √ľber die technischen Voraussetzungen verf√ľgen.

Zu Beginn, nach der Begr√ľ√üung durch Frau Witzsche sprach Herr Mall, Leiter des Bereichs Pr√§vention der AOK, ein paar Gru√üworte.

Als √úberraschungsgast stellte sich Herr Asmus als neuer Landesseniorenbeauftragter vor. Er hat sich viel vorgenommen und freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk.

Frau Witzsche informierte √ľber den Stand des Netzwerkes. Es wirken sich 20 unterschiedliche Tr√§ger an 26 Standorten des Landes mit. Zurzeit sind 18 Projektinitiator*innen vor Ort aktiv, die Idee weiterzuentwickeln und umzusetzen! Die Akademie 2. Lebensh√§lfte koordiniert gemeinsam mit der AOK Nordost und einem Trainerteam diese Aktivit√§ten. Das alles ist m√∂glich dank der F√∂rderung des MSGIV und der AOK Nordost.

2019 waren in 11 Landkreisen 192 im Netzwerk geschulte Ehrenamtliche aktiv.

Sie setzen Bewegungsförderung um bei mind. 520 Seniorinnen und Senioren, davon mehr als die Hälfte 80 Jahre und älter. Ca. ein Drittel davon direkt beim Besuch in der Häuslichkeit, die anderen aktivieren verschiedene Formen von Gruppen.

2019 fanden 2 neue Basiskurse und 20 Bildungstage zur Auffrischung vor Ort statt.

Anschließend an diese Informationen stellten Frau Möller, Friesack, und Frau Seyfarth, Bad Freienwalde und Wriezen, ihre Standorte vor.

Nach so viel Theorie war der Bedarf nach ein wenig Praxis hoch. Kurzerhand entf√ľhrte uns Herr Schulze gedanklich in ein Badezimmer und lies uns duschen. Daf√ľr hat er extra seinen Urlaub unterbrochen und im Garten seiner Eltern ein ‚ÄěFilmstudio‚Äú aufgebaut. Herzlichen Dank daf√ľr. Manche ‚ÄěRuckler‚Äú bei der √úbertragung ergaben die Illusion, als w√ľrde tats√§chlich Wasser √ľber ihn laufen.

Nach der Bewegung waren wir wieder zu einer Diskussion f√§hig. Es ging um die √Ėffentlichkeitarbeit. Frau Richter und Frau Fischer berichteten kurz √ľber ihre Aktivit√§ten. Frau Richter hatte mit der √∂rtlichen Kontaktstelle f√ľr Selbsthilfe Kontakt aufgenommen um diese f√ľr das Thema Bewegung zu sensibilisieren. Daraus ist ein Medienprojekt entstanden. In den Filmen werden die Themen rund um Bewegung thematisiert. Sogar das Fernsehen hat sich die Dreharbeiten zu den Filmen angesehen.

Frau Fischer ist es gelungen, in die landesweite Publikation ‚ÄěWohnen und Leben im Alter‚Äú mit einem ganzseitigen Artikel zu kommen. Dazu hat sie versucht lebensnahe Beispiele zu erz√§hlen. Regelm√§√üig wird auch auf Facebook ver√∂ffentlicht und weitere Ideen gesucht, um die Anliegen des Netzwerkes zu platzieren.

Herr Becker lobte die beigesteuerten Beispiele als sehr gelungen.

Frau Sch√ľtt und Herr Preisler gaben uns einen kurzen √úberblick √ľber den Stand der Evaluation und bedankten sich bei den Teilnehmer*innen f√ľr die rege Teilnahme an der Befragung.

Nun kam Frau Marktscheffel und bewies uns, dass man mit Geld doch herrlich spielen kann. Die Finger√ľbungen zeigte sie uns sehr beeindruckend. Die ben√∂tigten Materialien bekamen die Teilnehmer*innen im Vorfeld mitgeteilt. So waren alle vorbereitet und konnten gut mitmachen.

Und wie geht es weiter in diesem Jahr? Alle Veranstaltungen wie z. B Bildungstage k√∂nnen je nach regionalen M√∂glichkeiten mit Abstand durchgef√ľhrt werden. So findet auch das Treffen der Projektkoordinatoren*Innen im November und ein neuer Basiskurs im Elbe-Elster-Kreis im Herbst statt.

Im August werden die Pr√§sentation und Diskussion ausgew√§hlter Ergebnisse der Evaluation in der AOK Nordost in Teltow durchgef√ľhrt. Im November ist Kursstart f√ľr das neue Modell in Brandenburg an der Havel.

Wir sind gespannt, was uns das zweite Halbjahr noch so bringt und freuen uns darauf, alle Teilnehmer*Innen persönlich bei einem Treffen wieder zu sehen.

 
 
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