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Zeitraum

Start Juli 2015

Ziele und Herangehensweise

Ziel ist es, ein Netzwerk interessierter Partner und Akteure in Brandenburg aufzubauen, die durch ehrenamtliche Begleiter/innen mehr Bewegung, SturzprÀvention und LebensqualitÀt in das Leben alter und hochaltriger Menschen in die HÀuslichkeit bringen.
Dadurch soll ein Beitrag geleistet werden:

  • zur Verbesserung der Lebensqualität und selbstbestimmten Alltagsführung der Generation 80plus in der Häuslichkeit und damit auch zur Verringerung von Pflegebedürftigkeit
  • zur Aktivierung von Ressourcen der Menschen in der Generation 60plus und der Stärkung des Miteinanders
  • zur verstärkten Sensibilisierung der Öffentlichkeit in Kommune und Land auf das Thema der ressourcenorientierten Gesundheitsförderung von Menschen im hohen Alter

Folgende Herangehensweise ist geplant:

1. Gewinnung von Kreisen und geeigneten Trägerstrukturen

Das Thema wird dann nachhaltig verankert, wenn die Verantwortlichen aus Kreisen und Kommunen gemeinsam mit ihren TrĂ€gern vor Ort aktiv werden und das Vorhaben langfristig unterstĂŒtzen wollen.

Es sind vor allem TrÀger gefragt,

  • die bereits Erfahrungen in der Gewinnung und Begleitung älterer Ehrenamtlicher haben
  • die Zugang zu Hochaltrigen haben oder aufbauen wollen
  • die je Gruppe zwei interessierte Projektinitiatoren in das Netzwerk entsenden.

Folgende Kreise und TrÀger sind bisher aktiv beteiligt:

Landkreis Havelland
Kompetenzzentrum Havelland mit den Standorten Rathenow, Nauen und Falkensee
Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH mit den Standorten Nauen und Wustermark

Landkreis Uckermark
VolkssolidaritÀt Landesverband / Verbandsbereich Uckermark mit den Standorten Schwedt, Prenzlau und Gartz

Landkreis Dahme-Spreewald
MehrgenerationenhĂ€user des DRK FlĂ€ming-Spreewald mit den Standorten Lieberose und Groß Leuthen

2. Gewinnung und Schulung der Projektinitiatoren

Bie der beteiligten TrĂ€gern werden fĂŒr jede aufzubauende Gruppe bzw. in jedem regionalen Standort Projektinitiatoren gesucht, die im Netzwerk mitwirken und fĂŒr den Aufbau und die TĂ€tigkeit einer Gruppe ehrenamtlicher Begleiter verantwortlich sind. Als Projektinitiatoren sind Menschen geeignet, die sich sehr fĂŒr das Thema interessieren und die ĂŒber ausgeprĂ€gte soziale Kompetenzen, gute OrganisationsfĂ€higkeiten und Bereitschaft zur Netzwerkarbeit verfĂŒgen.

Die Projektinitiatoren treffen sich zweimal im Jahr und tauschen ihre Erfahrungen aus. Sie bringen sich mit ihren Ideen in die Weiterentwicklung des Ansatzes ein.

3. Aufbau und Schulung der ehrenamtlicher Begleiter/innen vor Ort

Unter FĂŒhrung der Projektinitiatoren werden vor Ort interessierte Ehrenamtliche gewonnen. Es wird eine Schulung organisiert, die nach dem einheitlichen Rahmencurriculum des Projektes mit fachlichen Partnern aus dem Projektteam und der Region umgesetzt wird. FĂŒr Gruppen, die neu anfangen, umfasst die Schulung drei MODULE mit insgesamt 50 UE. Bereits fĂŒr die Betreuung geschulte Gruppen werden vor allem hinsichtlich der Bewegungsförderung qualifiziert.
Schwerpunkte sind

  • Motivation, eigene Rolle und Rahmenbedingungen im Ehrenamt
  • Altersbilder/ Lebenssituation/ Kommunikation/ Unterstützungsstrukturen
  • Körperliche und geistige Aktivierung/ Sturzprävention - Wirkungen, Methoden, Materialien, Übungen, Planung
4. Begleitung und Netzwerkarbeit

Die regionalen Gruppen organisieren ihre Arbeit unter Leitung der Projektinitiatoren selbstĂ€ndig. Sie bauen enge Kontakte zu den Partnern vor Ort auf und werben fĂŒr ihr Angebot. Sie tauschen regelmĂ€ĂŸig ihre Erfahrungen aus und entwickeln ihr Angebot weiter. Das landesweite Netzwerk sichert den Austausch der Projektinitiatoren und begleitet die Gruppen in ihrem Entwicklungsprozeß.

Ablauf Aufbau des Netzwerkes
PDF-Datei (267 kB), August 2015

Bild Abschluß in Prenzlau  2016
Bild Abschluss in Lieberose 2016
Bild Abschluss in Nauen 2016
Bild Abschluss in Groß Leuthen 2016
Bild Abschluss in Friesack 2016
Bild Abschluss in Rathenow 2014
Bild Abschluss in Schwedt 2014

Gefördert durch das Ministerium fĂŒr Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie aus Mitteln des Landes Brandenburg und durch die AOK Nordost.